Gebet für Christen in Nordkorea

Frau in NordkoreaMoon* ist aus ihrer Heimat Nordkorea geflohen. Sie schämt sich wegen ihrer Vergangenheit. Noch immer schmerzen die Erinnerungen sehr. Wohl kaum können wir uns hierzulande vorstellen, für einen Teller Nudelsuppe verkauft zu werden. Doch genau das ist Moon widerfahren. Sie verschweigt, wer sie verkauft hat. Sie will nur sagen, dass sie sich eines Tages in China bei einem Mann wiederfand, der sie als Sexsklavin missbrauchte. "Ich wollte mich umbringen", erinnert sich Moon. "Doch dann entschloss ich mich, einfach davonzulaufen und fand eine Bleibe. Doch Nachbarn bemerkten schnell, wer ich war: ein Flüchtling aus Nordkorea. Ich wurde bedrängt. Doch bei wem sollte ich Schutz suchen? Die Polizei würde mich sofort nach Nordkorea abschieben. Also tat ich, was diese Männer von mir wollten, sonst würden sie mich verraten. Für wenig Geld verkaufte ich meinen Körper. Doch dann traf  ich eines Tages einen Chinesen, der nett zu mir war und wir haben geheiratet."

Was wie der Beginn eines neuen Lebens erschien, entpuppt sich als neuer Alptraum. "Ich wurde schwanger. Nur drei Tage vor meinem Geburtstermin fanden meine beiden Schwägerinnen heraus, dass ich eine Nordkoreanerin war. Das bedeutete, das Baby könnte nie einen legalen Status haben und dürfte nicht zur Schule gehen. Sie sagten mir, sie würden mich am darauffolgenden Tag zu einer Abtreibung abholen. Das wollte ich nicht. Ich lief weg und irrte den ganzen Tag umher. Ich wollte, dass die Wehen einsetzen. Doch meine Schwägerinnen fanden mich und schleppten mich in eine Klinik."

Während die Abtreibung eingeleitet wurde, war Moon sich bewusst, dass das Leben in ihr nun abgetötet werden würde. "Ich konnte keine Hilfe holen; ich war ja nur ein Flüchtling, eine Abtrünnige. Und ich konnte mich nicht aus dem Griff dieser Mörder befreien. Der Arzt kam mit einer langen Nadel, die er in meinen Bauch einführte. Das Baby bewegte sich dann immer langsamer, bis gar keine Regung mehr da war. Ich konnte nicht verstehen, wie Menschen so grausam sein können. Am nächsten Tag habe ich meinen kleinen toten Jungen geboren." Bitte helfen Sie Moon mit ihrem Gebet.

Weitere Gebetsanliegen:

  • In keinem anderen Land werden Christen so unnachgiebig verfolgt wie in Nordkorea. Beten Sie, dass die Glaubensgeschwister bewahrt bleiben.
  • Christen in Nordkorea müssen ihren Glauben im Verborgenen leben. Christliche Eltern können nicht einmal ihren Kindern von ihrem Glauben erzähle, solange nicht, bis diese alt genug sind, die Gefahren zu verstehen. Beten Sie um Weisheit für die Eltern.
  • Wer mit einer Bibel erwischt wird, dem droht die sofortige Hinrichtung oder er kommt ins Arbeitslager. Beten Sie um Bewahrung für die Christen, die eine Bibel besitzen.
  • Beten Sie für die Christen, die in einem Arbeitslager gefangen sind. Die Bedingungen dort sind grausam.
  • Die Gemeinde Jesu in Nordkorea wächst – allen Risiken zum Trotz. Es gibt schätzungsweise 400.000 Christen im Land. Danken Sie Gott für seine Führungen.
    Beten Sie, dass sich die Lebensumstände für die Menschen unter dem neuen Machthaber verbessern. Möge er seine Entscheidungen zum Wohle des Volkes treffen.
  • Beten Sie für die Menschen in Nordkorea, die von der landesweiten Hungersnot betroffen sind.
  • Danken und beten Sie für unsere Projekte, mit denen nordkoreanische Christen unterstützt werden.

 


Christenverfolgung heute hat viele Gesichter: Ihr Gebet stärkt und ermutigt verfolgte Christen. Hier finden Sie weitere Anliegen…

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