Gebet für Christen in Mauretanien

Jugendliche in NigeriaOpen Doors unterstützt verfolgte Christen in Mauretanien mit biblischen Schulungen. Jeff*, einer unserer Mitarbeiter, unterrichtet einen solchen Kurs. Er war sehr bewegt, mit welchem Eifer und Wissensdurst die Schüler dem Kurs folgten. Jeff berichtet:
"Sie haben die PowerPoint Präsentationen angesehen und fleißig die Trainingsunterlagen und die Hauptfächer durchgearbeitet. Es war sehr interessant zu sehen, wie ernst es den Teilnehmern des Trainings war. Dieser Kurs ist eine Gebetserhörung für sie. Unser Plan ist nun, ihn kleineren Gruppen von Christen muslimischer Herkunft im ganzen Land anzubieten." Dadurch soll die kleine Gemeinde Jesu in Mauretanien gestärkt werden. Die Kurseinheiten helfen den Teilnehmern einerseits, Verfolgung und Leid aus Sicht der Bibel zu sehen, und andererseits wie sie darauf reagieren sollten. (Symbolfoto Open Doors)

Ein mauretanischer Lehrer berichtete von seinen Erfahrungen: "Die Teilnehmer waren sehr interessiert an den Inhalten und haben mich gebeten, den Kurs beim nächsten Gottesdienst zu wiederholen. Dieses Training hat ihnen geholfen, ein besseres Verständnis für den enormen Druck zu bekommen, mit dem sie leben müssen. Es war auch eine gute Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen, wie sie mit den Umständen umgehen und diese bewältigen. Alle waren sehr ermutigt. Wir haben zusammen gebetet, und ich habe vorgeschlagen, dass sie einige Bibelverse auswendig lernen."

Neben diesem Training unterstützt Open Doors die Christen in Mauretanien auch mit Alphabetisierungskursen. Die Alphabetisierungsrate ist sehr gering in diesem afrikanischen Land. Die Kurse sind ein großer Segen für die Christen.

Weitere Gebetsanliegen:

  • Abgesehen vom Islam wird keine Religion im westafrikanischen Mauretanien offiziell anerkannt. Daher haben einheimische Christen kaum Möglichkeiten, öffentliche Gottesdienste zu feiern. Einzig in kleinen Hausgemeinden können sie sich treffen. Und selbst dies geschieht aus Sicherheitsgründen nur selten. Bitte beten Sie für die Christen im Land.
  • Der Artikel 11 des mauretanischen Pressegesetzes wird dazu benutzt, um die Missionierung von Muslimen durch Nicht-Muslime zu verhindern sowie den Druck, die Vervielfältigung und den Import von nicht-islamischem Material zu untersagen. Der private Besitz einer Bibel für ausländische Christen ist hingegen nicht verboten. Bitte beten Sie!
  • Die Bekehrung zu einer anderen Religion wird in Mauretanien mit dem Tod bestraft. Wie würden Sie als Christ muslimischer Herkunft ihren Glauben in diesem Land leben? Als man ihren christlichen Glauben entdeckte, wurde eine junge Frau aus Mauretanien von ihrer Familie verprügelt und bei lebendigem Leib verbrannt. Bitte beten Sie für Christen muslimischer Herkunft, von denen niemand wissen darf, dass sie Jesus nachfolgen.
  • Mehr als 20 Christen, darunter auch Familien mit Kindern, haben Todesdrohungen erhalten und mussten aus ihrem Heimatort fliehen. Bitte beten Sie für diese mauretanischen Christen.
  • Beten Sie, dass die Gemeinde Jesu in Mauretanien tief im Glauben verwurzelt ist, um so den Stürmen der Verfolgung widerstehen zu können.
  • Beten Sie um Weisheit für christliche Eltern. Sie erziehen ihre Kinder in einer muslimischen Gesellschaft, die oft sehr hasserfüllt ist.
  • Beten Sie, dass Christen zugerüstet und geschult werden, um den verschiedenen Volksgruppen im Land das Evangelium zu verkünden, die noch nie zuvor davon gehört haben.
  • Wie würden Sie einem Muslim in Mauretanien von Jesus erzählen geben? Beten Sie um Weisheit und die richtigen Worte für die Christen.
  • Es gibt etwa 4.000 Christen in Mauretanien. Beten Sie, dass sie bewahrt bleiben und ermutigt werden.
*Name geändert

 

Christenverfolgung heute hat viele Gesichter: Ihr Gebet stärkt und ermutigt verfolgte Christen. Hier finden Sie weitere Anliegen…

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