Gebet Christen in Bhutan

Christen in BhutanEine typische Hausgemeinde im südasiatischen Himalaja-Königreich Bhutan hat 15 bis 20 Mitglieder. In Gegenden, die Christen gegenüber toleranter eingestellt sind, etwa in der Hauptstadt Thimphu, besuchen manchmal sogar um die 30 bis 40 Christen eine Hauskirche. Doch in ländlichen Gebieten kommt es durchaus auch zu Angriffen auf Gemeinden. (Treffen von Christen in Bhutan - Foto Open Doors)

Vor einigen Monaten brachen Jugendliche aus einem Dorf in eine Hauskirche ein. Zuvor hatten sie das Gebäude mit Steinen beworfen. Dabei wurden die Blechwände stark beschädigt. "Die Angreifer traten wahllos um sich, warfen Matsch und Steine ins Haus. Als die Nachbarn darauf aufmerksam wurden, liefen sie weg", berichtete ein örtlicher Christ* Open Doors-Mitarbeitern. Dieselben Männer kamen am darauffolgenden Tag zurück und drohten damit, die Hauskirche niederzubrennen, wenn die Christen nicht mit ihren Lobpreisgottesdiensten aufhören. Obwohl sich der Pastor darum bemüht hatte, blieb der Gemeinde Polizeischutz verwehrt. Bereits vor zwei Jahren wurde die kleine Hauskirche eingeweiht, was die Nachbarn sofort missbilligten. Die Feindseligkeiten nahmen zu, als drei Buddhisten den Pastor aufsuchten, um mehr über Jesus Christus zu erfahren. Der Pastor zweifelte an ihren Motiven, hielt sich zurück und blieb in seinen Antworten neutral. Denn er vermutete, dass sie ihn der "Zwangsbekehrung" überführen wollten. Das ist in Bhutan verboten. Diese drei Männer verdächtigt der Pastor nun auch, zum Angriff auf seine Hausgemeinde angestiftet zu haben. Doch trotz der drohenden Gefahr treffen sich die Christen weiter. Und in ihren Versammlungen beten sie auch für diejenigen, die ihre Hausgemeinde angegriffen haben.

*Name geändert


Weitere Gebetsanliegen:

  • "Ich habe Gott gebeten, mir Lesen beizubringen, denn ich wollte so gerne die Bibel lesen und verstehen. Und Gott hat mein Gebet erhört! Jetzt kann ich lesen, obwohl niemand es mir beigebracht hat", berichtete ein Christ aus Bhutan. Danken Sie Gott für dieses Wunder!
  • Drugpa-Buddhisten in Bhutan machen 68 Prozent der Bevölkerung aus. Sie beschützen mit Eifer ihre Religion. Zu einem anderen Glauben zu wechseln, gilt als Schande; oft folgt darauf Spott, Diskriminierung am Arbeitsplatz und sozialer Druck. Bitte beten Sie für Christen mit buddhistischem Hintergrund. Sie sind in der Regel gezwungen, sich im Verborgenen zu treffen.
  • Die größte Verfolgung gibt es in ländlichen Gegenden, wo buddhistische Mönche die Christen unterdrücken und schikanieren. Beten Sie, dass diese Christen standhaft bleiben.
  • Kinder von Christen müssen im Rahmen des Schulunterrichts an buddhistischen Riten und Feierlichkeiten teilnehmen. Beten Sie, dass diese Kinder durch die christliche Erziehung ihrer Eltern fest verwurzelt sind in Gottes Wort.
  • Vielen christlichen Familien macht die freizügige Sexualmoral und der Drogenmissbrauch ihrer jugendlichen Kinder zu schaffen. Bitten Sie Gott, den Gemeindeleitern zu helfen, diese Familien zu stärken.
  • Die neunjährige Nina* aus Bhutan erzählte anderen Kindern mutig von ihrem Glauben an Jesus, obwohl sie wusste, dies könnte sie in Gefahr bringen. Beten Sie, dass Gott Nina reich segnet und bewahrt. 
  • Erika* hat ein Bibeltraining von Open Doors durchlaufen und gibt nun anderen Christen weiter, was sie gelernt hat. Bitte beten Sie für den beginnenden Dienst von Erika.
  • "Es ist Gottes Wille, dass wir die gute Nachricht vom Evangelium weitergeben. Jesus hat uns gerettet; er hat uns Freiheit geschenkt. Und deswegen sollten wir auch anderen die Möglichkeit geben, von Jesus zu erfahren. Ich möchte nicht nur sagen, dass ich Christ bin: Vielmehr will ich ein gutes Vorbild für andere sein", so ein Christ aus Bhutan. Bitte beten Sie für alle, die durch sein Zeugnis zum Glauben kommen.

*Name geändert

Christenverfolgung heute hat viele Gesichter: Ihr Gebet stärkt und ermutigt verfolgte Christen. Hier finden Sie weitere Anliegen

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