Ägypten: Von Jesus geträumt
"Ich kann Jesus nicht verleugnen." - Christ aus Ägypten
Mohammed* aus Ägypten wuchs auf in einer religiös-fundamentalistischen Familie und war selbst ein engagierter Verfechter des Islam. Doch nach einem Traum von Jesus kamen ihm Zweifel. Später wurde der 42-Jährige Christ.
Seitdem er Jesus nachfolgt, stellt ihm seine Familie nach. Sie sperrten ihn ein, verprügelten ihn und drohten damit, ihn zu töten. "Ich besuchte heimlich die Gottesdienste und den Bibellesekreis“, erzählte uns Mohammed. "Die Liebe der Christen berührte mich. Heute ist der Bibellesekreis wie eine Familie für mich."
Mohammeds leibliche Familie jedoch setzt ihn weiter unter Druck, zum Islam zurückzukehren. "Ich kann Jesus nicht verleugnen, sonst würde er mich auch verleugnen“, sagte er zu ihnen.
Damit war sein Schicksal besiegelt und Mohammed führt seitdem getrennt von seiner Familie und den vier Kindern ein Leben im Untergrund. Beistand in dieser schweren Zeit geben ihm andere Christen. Und er weiß, dass für ehemalige Muslime wie ihn weltweit gebetet wird.
"Betet, dass Gott mir gnädig ist, so dass ich in meinem Glauben durchhalte“, bittet Mohammed aus Ägypten. "Betet für alle heimlichen Christen auf der ganzen Welt. Danke, dass ihr euch so sehr um uns sorgt."
*Name geändert