EAK-Bundestagung in Berlin
Auch die Politik beschäftigt sich immer wieder mit der Frage der Verfolgung von Christen. So fand am 11. und 12. Juni 2010 in Berlin die Bundestagung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) zum Thema "Verfolgung und Diskriminierung von Christen im 21. Jahrhundert" statt, zu der Open Doors als Hilfswerk für verfolgte Christen eingeladen war. Damit trägt auch der Einsatz von Open Doors in der Öffentlichkeitsarbeit für verfolgte Christen Früchte.
Auf dieser Tagung sagte die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, dass es wichtig ist, den Millionen verfolgten und diskriminierten Christen eine Stimme zu geben und ihnen zu helfen. Der Einsatz der Bundesregierung für dieses Thema ist bereits in der Koalitionsvereinbarung aus dem Jahre 2009 verankert. Die interessantesten Passagen der Rede finden Sie in diesem Video.
Hermann Gröhe, Generalsekretär der CDU, bezog in einem Podiumsgespräch Stellung zur Frage der Christenverfolgung. Er plädierte für eine stärkere Öffentlichkeit des Themas und betonte, dass sowohl das Recht auf Mission als auch das Recht auf Wechsel der Religion im Recht auf Religionsfreiheit enthalten sind.
Open Doors begrüßt es sehr, dass Politiker die Frage der Verfolgung und Diskriminierung von Christen so offen thematisieren. Wir nutzen Gespräche und Kontakte mit Politikern, um verfolgten Christen in ihrer Situation zu helfen. Dies geschieht unter anderem im Menschenrechtsausschuss im Deutschen Bundestag, in welchem Politiker aller Parteien vertreten sind.
Material mit freundlicher Genehmigung von Christian Meißner, Bundesgeschäftsführer des EAK der CDU/CSU, © EAK 2010