Weltverfolgungsindex

Dschibuti

Die Mehrheit der Einwohner gehört dem Islam an. Die Verfassung garantiert die freie Religionsausübung. Die Weitergabe des christlichen Glaubens ist zwar offiziell nicht verboten, wird jedoch missbilligt.

Religiöse Organisationen müssen regelmäßig ihre Anerkennung erneuern lassen und ihre Ziele darlegen. Religiöse Gruppen dürfen frei auf den Gebieten der Gesundheitsvorsorgung und der Schulbildung tätig sein. In staatlichen Schulen gibt es keinen Religionsunterricht. Muslimischen Frauen ist es nicht gestattet, einen Nicht-Muslim zu heiraten.

Überwiegend ausländische Christen

Ehemalige Muslime sind jedoch gesellschaftlichem oder familiären Druck ausgesetzt.
Die christliche Gemeinschaft in Dschibuti unterteilt sich in mehrere tausend Katholiken und eine kleinere Gruppe Protestanten und Orthodoxe. Die meisten Christen sind Ausländer; es gibt mehrere Kirchen und andere Versammlungsstätten.

Die französisch-protestantische, die katholische sowie die äthiopisch- und russisch-orthodoxen Gemeinden sind die einzigen Konfessionsgruppen, die Kirchen haben dürfen. Sie sind schon viele Jahre im Land.

Werden Sie Gebetspate!
Dschibuti ist ein Land der dreijährigen Gebets- und Hilfskampagne "Gefährlicher Glaube" für Christen in der islamischen Welt. 10 Minuten beten für verfolgte Christen und ehemalige Muslime.

Zur Gebetskampagne