Weltverfolgungsindex

Bangladesch

Die Verfassung erklärt den Islam zur Staatsreligion; anderen Religionen wird jedoch Religionsfreiheit zugesagt. Aber in der Praxis wird diese Freiheit u.a. von islamischen Extremisten ausgehöhlt.

Druck auf Konvertiten

Der Druck auf Konvertiten zum Christentum – sowohl für ehemalige Muslime als auch Buddhisten – wächst. Das ist der Hauptgrund für die Zunahme der Christenverfolgung in Bangladesch. Lokale Sicherheitskräfte und Bezirksverwaltungen setzen sich oft nur unzureichend für die Rechte der Christen ein und verhalten sich bei Angriffen nicht selten passiv. Es kommt vor, dass die Polizei bei Angriffen zu spät reagiert oder nicht neutral bleibt.

Zunehmender Extremismus

Mitarbeiter von Open Doors beobachten einen zunehmenden Extremismus unter einheimischen Muslimen, unter dem die Christen leiden. Besonders in Stammesgebieten bzw. ländlichen Regionen werden Christen verfolgt, diskriminiert oder unter Druck gesetzt. Die Extremisten verfolgen ehemalige Muslime, um sie für ihren Abfall vom Islam zu bestrafen. So sollen islamistische Gruppen von Haus zu Haus gehen, um ehemalige Muslime zurück zum Islam zu bringen.

Schikane und Diskriminierung

Konvertiten werden schikaniert, ihrer Felder, oft die einzige Einnahmequelle, oder ihres Besitzes enteignet. Ihre Ernten werden zerstört oder ihnen wird der Zugang zum Dorfbrunnen verwehrt. Sie verlieren ihre Arbeitsstelle, können ihre Waren nicht mehr verkaufen, werden diverser Vergehen aufgrund von unwahren Gerüchten (u.a. Bekehrungsversuche verbunden mit finanziellen Belohnungen) beschuldigt oder von ihren Familien verstoßen und verfolgt. Christinnen werden vergewaltigt oder belästigt.

Werden Sie Gebetspate!
Bangladesch ist ein Land der dreijährigen Gebets- und Hilfskampagne "Gefährlicher Glaube" für Christen in der islamischen Welt. 10 Minuten beten für verfolgte Christen und ehemalige Muslime.

Zur Gebetskampagne