Laut Verfassung herrscht in Äthiopien Religionsfreiheit. In Gebieten mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung, besonders im Osten und Südosten, kommt es zu Übergriffen auf Christen bzw. ehemalige Muslime.
Angriffe auf Kirchen
Dort mehren sich die Konflikte zwischen den Religionsgruppen. Kirchen wurden angegriffen und niedergebrannt, Christen getötet. Dabei wurden Christen schon gezwungen, zum Islam überzutreten.
Besonders von Verfolgung bedroht sind ehemalige Muslime. Konvertiten wurden aus der Familie verbannt oder in Dörfern isoliert. Ihr Eigentum wurde zerstört und Eheleute zur Scheidung von ihrem muslimischen Partner gezwungen. Manche wurden verprügelt oder erhielten sogar Todesdrohungen.
Opfer von Schikane
Engagierte, missionarisch aktive Christen wurden Opfer von Schikane und Willkür. Ihnen wird der Vorwurf gemacht, Muslime zum Abfall vom Islam verführen zu wollen oder sie werden beschuldigt, den Islam beleidigt zu haben. Der Vormarsch des Islam ist eine der größten Herausforderungen für die äthiopische Kirche.
Werden Sie Gebetspate!
Äthiopien ist ein Land der dreijährigen Gebets- und Hilfskampagne "Gefährlicher Glaube" für Christen in der islamischen Welt. 10 Minuten beten für verfolgte Christen und ehemalige Muslime.
Zur Gebetskampagne