Hilfe zur Selbsthilfe

"Das Auto ist für meinen Dienst sehr wichtig. Danke, dass ihr mir geholfen habt, es zu reparieren." ein Pastor aus Zentralasien

Mit "Hilfe zur Selbsthilfe"-Projekten will Open Doors für verfolgte und benachteiligte Christen die Rahmenbedingungen für ihren Lebenserhalt schaffen. Auch Ausbildungs- und Nothilfeprojekte gehören dazu. Zusammen mit der Verteilung von christlicher Literatur und der Schulungen bilden sie einen wichtigen Teil unserer Arbeit.

Auf die Umstände kommt es an

Die Notlage bestimmt die Unterstützung. Ob Gemeinden, Familien, Witwen mit ihren Kindern, Gefangene oder Christen auf der Flucht vor ihren Verfolgern: Open Doors hilft ihnen bedürfnisorientiert. Hier einige Beispiele:

Hilfe für Gemeindedienst
Manche Pastoren betreuen mehrere Gemeinden in entlegenen Gebieten. Dank eines Motorrads oder Fahrrads können sie die Christen nun viel öfter besuchen.

Hilfe-zur-Selbsthilfe Projekt für ImkerMikro-Kredite zur Existenzsicherung
Kleinkredite ermöglichen es ehemaligen Muslimen, die ihre Arbeitsstelle verloren haben, finanziell unabhängig zu werden. Sie gründen ein eigenes kleines Unternehmen.

Witwen und Waisen
Witwen in Nigeria, deren Männer bei blutigen Ausschreitungen ermordet wurden, erhalten Nothilfe und weitere nachhaltige Unterstützung, um ihre Familie versorgen zu können. Open Doors bezahlt auch die Schulgebühren für ihre Kinder.

Gefangenenhilfe
Neben der Hilfe für gefangene Christen wie Rechtsbeistand, fehlt den Familien von inhaftierten oder ermordeten Christen auch der einzige Versorger. Sie brauchen langfristige Hilfe.

Nothilfe
Nothilfe IndienMit Zelten, Decken, Lebensmitteln oder medizinischer Hilfe versorgen wir Christen, die nach brutalen Ausschreitungen in provisorische Flüchtlingslager geflohen sind, wie im Jahr 2008 im indischen Bundesstaat Orissa. Nach dem verheerenden Erdbeben in Sichuan/China (2008) reisten chinesische Hausgemeinden in die Gebiete, um zu helfen. Open Doors unterstützte sie bei ihren Einsatz. 

Open Doors als Arbeitgeber
Manchmal ist Open Doors auch selbst Arbeitgeber: In Vietnam übersetzen Christen die Bibel in Minderheitensprachen. Wir entlohnen sie mit Kühen und Wasserbüffeln, um die sich die ganze Familie kümmert. Sie können vom Erlös leben, während das Familienoberhaupt Zeit für die Übersetzung hat.

Wie die Hilfe ankommt

Ausbildung Nähkurs"Ich möchte Ihnen danken für all die Hilfe, mit der wir unseren Lebensunterhalt bestreiten können. Nun haben wir einen Sari-Sari-Laden eröffnet und der hilft unserer Familie sehr. Wir danken Ihnen für alles, was Sie getan haben für mich und die ganze Familie. Am meisten danke ich Gott, denn ohne seine Führung hättet ihr nie von unseren Problemen und Leiden erfahren. Jesus tat Wunder, als er Open Doors zu uns sandte, um uns zu helfen. Deshalb danke ich Gott, der seine Versprechen hält und unsere Gebete hört." Evelyn Hasim von den Philippinen. Ihr Mann wurde brutal von muslimischen Extremisten ermordet.

Ausbildung"Mein Vater erlaubte mir nicht, aus dem Haus zu gehen. Mit Hilfe meiner Mutter nahm ich heimlich am Unterricht im Zentrum teil. Als ich zu Hause erzählte, was ich aus der Bibel lernte, gab auch mein Vater seinen Segen. Im Zentrum belegte ich Handarbeitskurse und konnte Kleider für meine Familie nähen. Das ersparte uns die Kosten für den Schneider, als mein Bruder heiratete." Eine Schülerin an einer Nähschule in Pakistan

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