Das Symbol der Gebetskampagne ist ein leuchtendes Kreuz auf einer Kirche hinter Stacheldraht im Schatten des islamischen Halbmondes.
Wenn der Glaube an Jesus gefährlich wird
Stellen Sie sich vor, Sie leben in einer vom Islam geprägten Kultur. Ihr Kleidung, Ihre Gebete und Besuche in der Moschee sind unübersehbare Zeichen dafür, dass Sie Muslima oder Muslim sind. Doch dann geschieht etwas, das Ihr Leben auf den Kopf stellt. Sie begegnen Jesus Christus - vielleicht in einem Traum. Nicht dem Propheten Isa, wie der Koran ihn nennt, sondern dem Sohn Gottes, dem Retter, und entscheiden sich für den Glauben an Ihn. Von diesem Moment an haben Sie das ewige Leben gewonnen, doch in Ihrem irdischen Leben geraten Sie in "Lebensgefahr".
Religiöse Minderheit
In fast allen muslimisch geprägten Ländern gibt es inzwischen christliche Gemeinden. Die meisten sind in den vergangenen 20 Jahren entstanden. Doch oft versammeln sich die Christen nur an geheimen Orten, im Untergrund.
Nur noch in sechs arabischen Ländern existieren traditionelle orthodoxe Kirchen, entstanden in vorislamischer Zeit. Denn viele Christen sind ausgewandert - etwa aus dem Irak - meist aus Furcht vor militanten Muslimen. Sie fühlen sich in ihrer Heimat ausgegrenzt, schikaniert, als Bürger 2. Klasse behandelt. Als religiöse Minderheit genießen sie in islamischen Ländern zwar gewisse Rechte, werden in der Praxis jedoch reglementiert durch Registrierungspflichten, Ablehnung von Baugenehmigungen für Kirchen, Benachteiligung bei Behörden ("Christen warten länger“), geringeren beruflichen Aufstiegschancen ("kein Christ darf über einen Muslim herrschen“) oder schlechterer Bezahlung für gleiche Arbeit. Außerhalb von Kirchen ihren Glauben an Muslime weiterzugeben, ist ihnen verboten. Dennoch leben Muslime und Christen durchaus friedlich miteinander. Sie pflegen Freundschaften, helfen sich und sprechen tolerant über ihren Glauben. Doch die Stimmung kippt schnell, wenn ein Muslim Christ wird.
Verfolgung von ehemalige Muslimen
Wer den Islam verlässt, seinen Glaubenswechsel bekennt und Muslimen das Evangelium weitergibt, gilt als Verräter. Für konservative oder fundamentalistische Muslime ist die Abkehr vom Islam ein Verbrechen. Angehörige empfinden es als Schande für die ganze Familie. Ein Muslim, der Jesus nachfolgt, bricht mit dem Propheten Mohammed und mit der Gemeinschaft der Muslime. Er stellt eine Gefährdung für die innere Stabilität der Gesellschaft dar. In Saudi-Arabien, im Iran, Pakistan, dem Jemen, Sudan, Katar, Mauretanien oder Afghanistan stehen Muslime, die sich zu Jesus bekehren, in besonderer Gefahr. Sie können gemäß dem islamischen Recht zum Tode verurteilt zu werden. Doch häufig werden sie von der eigenen Familie verfolgt, ausgestoßen, misshandelt, zwangsverheiratet mit einem Muslim oder im schlimmsten Fall umgebracht.
Dennoch gehen Muslime das Wagnis ein und werden Christen. Sie brauchen unsere Hilfe.
Werden Sie Gebetspate!